Angebote zu "Theorien" (10 Treffer)

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Der Weg ist nicht das Ziel, sondern der Weg
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Warum tue ich überhaupt noch etwas? Warum beschränke ich mich nicht einfach aufs Essen und Schlafen? Was will ich wirklich? Warum bin ich unzufrieden mit meinem Leben? Was ist Zufriedenheit überhaupt? Was ist der Sinn meines Lebens? Fragen, die Herrn Schmidt immer drängender beschäftigen, seitdem er arbeitslos geworden ist. Auf einem Trödelmarkt entdeckt er eines Tages Bücher, die ihm seelenverwandt erscheinen: die Stoiker, Wittgenstein, analytische Philosophie. In Gesprächen mit Bekannten, Freunden und seiner Familie wird ihm klar, wie Vorurteile, falsche Theorien und Normen sein Leben beeinflussen und steuern. Doch führt seine Bereitschaft, vorhandene Meinungen und Denkmuster in Frage zu stellen, auch immer öfter zu Konflikten mit seiner Umwelt.

Anbieter: Dodax
Stand: 28.05.2020
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Der Knecht
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Ulrich ist Knecht. Er weiss es nur noch nicht. Ulrich Aignschaft, vieux garçon, von Beruf Kunsthistoriker, wohnhaft in Berlin Prenzlauer Berg. Er ist begabt und hat studiert. Eigentlich sollte er weit gekommen sein. Doch trotz so günstiger Voraussetzungen scheitert er. Arbeitslos, von der Freundin verlassen, muss er aus der gemeinsamen Wohnung ausziehen. Die Freunde wenden sich von ihm ab. Sein altes Leben ist dahin. Für Ulrich keine Chance auf einen Neuanfang. Mit der neuen Freiheit, die sich wie ein Abgrund vor ihm auftut, scheint er restlos überfordert. Er verliert zunehmend die Kontrolle über sein Leben. Der Bauernsohn entkommt seinem Schicksal nicht: Vor den Ruinen seiner Existenz wird er eine so ungewöhnliche wie befreiende Entscheidung treffen: Er wird Knecht. Der Knecht ist ein tragikomischer Nichtsnutz, der viel einstecken muss: Faustschläge, Ratschläge, Tiefschläge und Rückschläge. Aber Ulrich lässt sich nicht unterkriegen und erteilt dem eigenen Lebensentwurf eine Absage. »Der Knecht« ist eine Anti-These zum affirmativen Berliner Lifestyle-Roman. Diego Castro unternimmt den Versuch einer Kulturanalyse, die sich der Romanform bedient. Das Besondere am Ich-Erzähler Ulrich Aignschaft ist, dass er ein schreibender Protagonist ist. So wie viele in der Einsamkeit beginnen, Selbstgespräche zu führen, so schreibt er in seiner ihm eigenen Mischung aus Kulturtheorie, Soziologie und individuellen Befindlichkeiten. Ulrich schreibt über Malerei, Performance und Pop-Kultur, über Architektur, Städtebau und Politik. Auf verschiedenen Ebenen behandelt er die Frage von Inklusion oder Exklusion, von Gemeinsamkeit oder Einsamkeit vor dem Hintergrund einer neoliberalen Gemengenlage zwischen Partizipation und Individualisierung. Diego Castro hat mit diesem lesenswerten Buch einen künstlerisch-wissenschaftlichen Text erschaffen, in dem es gelingt, vielseitige kunsttheoretische Überlegungen und Theorien in eine ganz eigene Romanhandlung zu integrieren. Entstanden ist ein unterhaltsames und gut recherchiertes Experimentalwerk, das zwischen modernem Berliner Künstlerroman und Kulturtheorie changiert.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 28.05.2020
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Arbeitslosigkeit - Bildet sich eine Unterschich...
5,40 CHF *
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Seit einiger Zeit ist die Diskussion über die neue deutsche Unterschicht ein verstärkt politisches Thema. Laut der Studie 'Gesellschaft im Reformprozess' der Friedrich-Ebert-Stiftung sind acht Prozent der Deutschen der sozialen Unterschicht zuzurechnen, das sind circa 6,3 Millionen Menschen. Angehörige der Unterschicht haben zumeist eine niedrige bis mittlere Bildung, üben oft eine einfache und somit unterbezahlte Tätigkeit aus oder sind in den meisten Fällen arbeitslos. Die Angst ist gross, sozial weiter abzusteigen und den, wenn vorhandenen, Job wieder zu verlieren. Es gibt zu viele, die keinerlei Hoffnung mehr haben, den Aufstieg zu schaffen; sie finden sich mit ihrer Situation ab und arrangieren sich materiell und sozial. Dabei stellt sich die Frage, ob sich eine Unterschicht von dauerhaft prekär oder nicht Beschäftigten in Deutschland herausbildet. Diese Frage soll in der vorliegenden Hausarbeit erläutert und analysiert werden. Grundlage dessen sind Definitionsansätze über die Prekarisierung, den Begriff der Armut und der Arbeitslosigkeit. Anhand der Darstellung verschiedener Grundsicherungsmodelle soll erläutert werden, welche positiven und negativen Aspekte diesen Modellen zugrunde liegen und wie sie miteinander verglichen werden können. Ausgehend davon soll analysiert werden, inwieweit die Theorien über Unterschicht und Arbeitslosigkeit miteinander in Zusammenhang stehen und sich gegenseitig beeinflussen.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 28.05.2020
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'Die Arbeitslosen von Marienthal' aus familiens...
8,90 CHF *
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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Pädagogik - Pädagogische Soziologie, Note: 2, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (Institut für Pädagogik), Veranstaltung: Einführung in die Familiensoziologie, 2 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Ort Marienthal in Österreich entstand im Zuge der Industriellen Revolution als Arbeitersiedlung für eine neu gegründete Spinnerei.1 Mit der Schliessung der Fabrik während der Weltwirtschaftskrise verlieren die Bewohner zugleich ihre Lebensgrundlage. Als Marie Jahoda, Paul Lazarsfeld und Hans Zeisel den Ort 1933 zum Anlass einer soziographischen Studie nehmen, treffen sie auf eine weitgehend isolierte Gemeinschaft, deren Mitglieder zu über 75% arbeitslos sind.2 'Die Arbeitslosen von Marienthal' beschreibt also die Auswirkungen ausgeprägter Massenarbeitslosigkeit gepaart mit kaum entwickelten Sozialsystemen und unter nahezu vollständigem Ausschluss äusserer Faktoren. Ziel dieser Arbeit ist es die Ergebnisse dieser Studie insbesondere auf ihre Bedeutung für Familie auch in der Gegenwart hin zu untersuchen. Dazu werden in einem ersten Schritt die in Marienthal gemachten Beobachtungen, zwecks besserer Bearbeitbarkeit, nach ihren ökonomischen, psychologischen und sozialen Dimension kategorisiert und noch einmal kurz zusammengefasst. Dem schliesst sich eine Analyse der für Familie bedeutsamen Aspekte unter Verwendung verschiedener soziologischer Theorien an. In einem dritten und letzten Schritt wird dann der Versuch unternommen die so gewonnenen Erkenntnisse über die Auswirkungen von Arbeitslosigkeit auf die Gegenwart zu übertragen. 1 Vgl. Jahoda, Marie/Lazarsfeld, Paul F./Zeisel, Hans: Die Arbeitslosen von Marienthal, Frankfurt (a.M.) 1975, S.32ff. 2 Vgl. ebd., S. 39.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 28.05.2020
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Die Entstehung einer neuen Unterschicht durch M...
5,40 CHF *
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Nachkriegszeit, Kalter Krieg, Note: 2,25, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, 11 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die 1970er Jahre stellten wirtschaftlich und arbeitsmarkttechnisch einen Bruch für die Bundesrepublik Deutschland dar. Nachdem man nach Vollbeschäftigung in Zeiten des Wirtschaftwunders und der Anwerbung von Arbeitskräften aus dem Ausland in den 1960er Jahren angenommen hatte, dass Arbeitslosigkeit ein Phänomen der Vorkriegsera war, begann nach der Ölkrise und durch den laufenden Strukturwandel ein Einsetzen der heute noch vorhandenen Massenarbeitslosigkeit, welche inzwischen wieder fast die Dimensionen vergleichbar der Zahlen in der späten Weimarer Republik erreicht hat. Eine dabei besonders problematische Gruppe stellt dabei die Gruppe der Langzeitarbeitslosen dar. Dieser Begriff umschreibt Menschen, die bereits länger als ein Jahr arbeitslos sind und bedingt dadurch immer schlechtere Möglichkeiten haben, wieder in den ersten Arbeitsmarkt zurückzukehren. Da die Zahlen in der Gruppe seit den 1970er Jahren immer stärker ansteigen, soll ein besonderer Focus auf diese Problematik gelegt werden. Im Rahmen dieser Hauptseminararbeit soll die Frage geklärt werden, wodurch die hohe Arbeitslosigkeit in dieser Zeit zustande kam bzw. welche Theorien zu der Thematik existieren, weiterhin, wie aus der Massenarbeitslosigkeit die Langzeitarbeitslosigkeit resultiert, welche Bevölkerungsgruppen oder Milieus besonders gefährdet sind, wie der Staat seit dem Jahr 1973 dieses Phänomen bekämpft hat und schliesslich eine Bewertung, wie erfolgreich er dabei war. Zwar ist der zeitliche Rahmen bedingt durch den das zugrunde liegende Seminar auf die Jahre einschliesslich 1989 beschränkt, jedoch bietet sich aus aktuellem Anlass auch eine weiterführende Betrachtung der Folgejahre bis heute an. Danach wird die Kernthematik behandelt, ob diese Gruppe der Langzeitarbeitslosen als neue Unterschicht betrachtet werden kann bzw. welche Kennzeichen diese aufweist. Schliesslich sollen mögliche Wege und Ansätze betrachtet werden, diese Problematik zu lösen bzw. die Frage aufgeworfen werden, ob dieses Problem politisch eventuell einen gewünschten Zustand darstellt, da Alternativen gesellschaftlich auf wenig Akzeptanz stossen würden.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 28.05.2020
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Der Knecht
30,80 € *
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Ulrich ist Knecht. Er weiß es nur noch nicht. Ulrich Aignschaft, vieux garçon, von Beruf Kunsthistoriker, wohnhaft in Berlin Prenzlauer Berg. Er ist begabt und hat studiert. Eigentlich sollte er weit gekommen sein. Doch trotz so günstiger Voraussetzungen scheitert er. Arbeitslos, von der Freundin verlassen, muss er aus der gemeinsamen Wohnung ausziehen. Die Freunde wenden sich von ihm ab. Sein altes Leben ist dahin. Für Ulrich keine Chance auf einen Neuanfang. Mit der neuen Freiheit, die sich wie ein Abgrund vor ihm auftut, scheint er restlos überfordert. Er verliert zunehmend die Kontrolle über sein Leben. Der Bauernsohn entkommt seinem Schicksal nicht: Vor den Ruinen seiner Existenz wird er eine so ungewöhnliche wie befreiende Entscheidung treffen: Er wird Knecht. Der Knecht ist ein tragikomischer Nichtsnutz, der viel einstecken muss: Faustschläge, Ratschläge, Tiefschläge und Rückschläge. Aber Ulrich lässt sich nicht unterkriegen und erteilt dem eigenen Lebensentwurf eine Absage. »Der Knecht« ist eine Anti-These zum affirmativen Berliner Lifestyle-Roman. Diego Castro unternimmt den Versuch einer Kulturanalyse, die sich der Romanform bedient. Das Besondere am Ich-Erzähler Ulrich Aignschaft ist, dass er ein schreibender Protagonist ist. So wie viele in der Einsamkeit beginnen, Selbstgespräche zu führen, so schreibt er in seiner ihm eigenen Mischung aus Kulturtheorie, Soziologie und individuellen Befindlichkeiten. Ulrich schreibt über Malerei, Performance und Pop-Kultur, über Architektur, Städtebau und Politik. Auf verschiedenen Ebenen behandelt er die Frage von Inklusion oder Exklusion, von Gemeinsamkeit oder Einsamkeit vor dem Hintergrund einer neoliberalen Gemengenlage zwischen Partizipation und Individualisierung. Diego Castro hat mit diesem lesenswerten Buch einen künstlerisch-wissenschaftlichen Text erschaffen, in dem es gelingt, vielseitige kunsttheoretische Überlegungen und Theorien in eine ganz eigene Romanhandlung zu integrieren. Entstanden ist ein unterhaltsames und gut recherchiertes Experimentalwerk, das zwischen modernem Berliner Künstlerroman und Kulturtheorie changiert.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 28.05.2020
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Arbeitslosigkeit - Bildet sich eine Unterschich...
3,99 € *
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Seit einiger Zeit ist die Diskussion über die neue deutsche Unterschicht ein verstärkt politisches Thema. Laut der Studie 'Gesellschaft im Reformprozess' der Friedrich-Ebert-Stiftung sind acht Prozent der Deutschen der sozialen Unterschicht zuzurechnen, das sind circa 6,3 Millionen Menschen. Angehörige der Unterschicht haben zumeist eine niedrige bis mittlere Bildung, üben oft eine einfache und somit unterbezahlte Tätigkeit aus oder sind in den meisten Fällen arbeitslos. Die Angst ist groß, sozial weiter abzusteigen und den, wenn vorhandenen, Job wieder zu verlieren. Es gibt zu viele, die keinerlei Hoffnung mehr haben, den Aufstieg zu schaffen; sie finden sich mit ihrer Situation ab und arrangieren sich materiell und sozial. Dabei stellt sich die Frage, ob sich eine Unterschicht von dauerhaft prekär oder nicht Beschäftigten in Deutschland herausbildet. Diese Frage soll in der vorliegenden Hausarbeit erläutert und analysiert werden. Grundlage dessen sind Definitionsansätze über die Prekarisierung, den Begriff der Armut und der Arbeitslosigkeit. Anhand der Darstellung verschiedener Grundsicherungsmodelle soll erläutert werden, welche positiven und negativen Aspekte diesen Modellen zugrunde liegen und wie sie miteinander verglichen werden können. Ausgehend davon soll analysiert werden, inwieweit die Theorien über Unterschicht und Arbeitslosigkeit miteinander in Zusammenhang stehen und sich gegenseitig beeinflussen.

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Stand: 28.05.2020
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Die Entstehung einer neuen Unterschicht durch M...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Nachkriegszeit, Kalter Krieg, Note: 2,25, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, 11 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die 1970er Jahre stellten wirtschaftlich und arbeitsmarkttechnisch einen Bruch für die Bundesrepublik Deutschland dar. Nachdem man nach Vollbeschäftigung in Zeiten des Wirtschaftwunders und der Anwerbung von Arbeitskräften aus dem Ausland in den 1960er Jahren angenommen hatte, dass Arbeitslosigkeit ein Phänomen der Vorkriegsera war, begann nach der Ölkrise und durch den laufenden Strukturwandel ein Einsetzen der heute noch vorhandenen Massenarbeitslosigkeit, welche inzwischen wieder fast die Dimensionen vergleichbar der Zahlen in der späten Weimarer Republik erreicht hat. Eine dabei besonders problematische Gruppe stellt dabei die Gruppe der Langzeitarbeitslosen dar. Dieser Begriff umschreibt Menschen, die bereits länger als ein Jahr arbeitslos sind und bedingt dadurch immer schlechtere Möglichkeiten haben, wieder in den ersten Arbeitsmarkt zurückzukehren. Da die Zahlen in der Gruppe seit den 1970er Jahren immer stärker ansteigen, soll ein besonderer Focus auf diese Problematik gelegt werden. Im Rahmen dieser Hauptseminararbeit soll die Frage geklärt werden, wodurch die hohe Arbeitslosigkeit in dieser Zeit zustande kam bzw. welche Theorien zu der Thematik existieren, weiterhin, wie aus der Massenarbeitslosigkeit die Langzeitarbeitslosigkeit resultiert, welche Bevölkerungsgruppen oder Milieus besonders gefährdet sind, wie der Staat seit dem Jahr 1973 dieses Phänomen bekämpft hat und schließlich eine Bewertung, wie erfolgreich er dabei war. Zwar ist der zeitliche Rahmen bedingt durch den das zugrunde liegende Seminar auf die Jahre einschließlich 1989 beschränkt, jedoch bietet sich aus aktuellem Anlass auch eine weiterführende Betrachtung der Folgejahre bis heute an. Danach wird die Kernthematik behandelt, ob diese Gruppe der Langzeitarbeitslosen als neue Unterschicht betrachtet werden kann bzw. welche Kennzeichen diese aufweist. Schließlich sollen mögliche Wege und Ansätze betrachtet werden, diese Problematik zu lösen bzw. die Frage aufgeworfen werden, ob dieses Problem politisch eventuell einen gewünschten Zustand darstellt, da Alternativen gesellschaftlich auf wenig Akzeptanz stoßen würden.

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'Die Arbeitslosen von Marienthal' aus familiens...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Pädagogik - Pädagogische Soziologie, Note: 2, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (Institut für Pädagogik), Veranstaltung: Einführung in die Familiensoziologie, 2 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Ort Marienthal in Österreich entstand im Zuge der Industriellen Revolution als Arbeitersiedlung für eine neu gegründete Spinnerei.1 Mit der Schließung der Fabrik während der Weltwirtschaftskrise verlieren die Bewohner zugleich ihre Lebensgrundlage. Als Marie Jahoda, Paul Lazarsfeld und Hans Zeisel den Ort 1933 zum Anlass einer soziographischen Studie nehmen, treffen sie auf eine weitgehend isolierte Gemeinschaft, deren Mitglieder zu über 75% arbeitslos sind.2 'Die Arbeitslosen von Marienthal' beschreibt also die Auswirkungen ausgeprägter Massenarbeitslosigkeit gepaart mit kaum entwickelten Sozialsystemen und unter nahezu vollständigem Ausschluss äußerer Faktoren. Ziel dieser Arbeit ist es die Ergebnisse dieser Studie insbesondere auf ihre Bedeutung für Familie auch in der Gegenwart hin zu untersuchen. Dazu werden in einem ersten Schritt die in Marienthal gemachten Beobachtungen, zwecks besserer Bearbeitbarkeit, nach ihren ökonomischen, psychologischen und sozialen Dimension kategorisiert und noch einmal kurz zusammengefasst. Dem schließt sich eine Analyse der für Familie bedeutsamen Aspekte unter Verwendung verschiedener soziologischer Theorien an. In einem dritten und letzten Schritt wird dann der Versuch unternommen die so gewonnenen Erkenntnisse über die Auswirkungen von Arbeitslosigkeit auf die Gegenwart zu übertragen. 1 Vgl. Jahoda, Marie/Lazarsfeld, Paul F./Zeisel, Hans: Die Arbeitslosen von Marienthal, Frankfurt (a.M.) 1975, S.32ff. 2 Vgl. ebd., S. 39.

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