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Wohnungslos - arbeitslos - mittellos
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Wohnungslos - arbeitslos - mittellos ab 54.99 € als Taschenbuch: Lebensläufe und aktuelle Sitation Nichtseßhafter. Softcover reprint of the original 1st ed. 1987. Aus dem Bereich: Bücher, Politik & Gesellschaft,

Anbieter: hugendubel
Stand: 27.02.2020
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Kunterbunte Nachrichten
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Die Briefe, die Ringelnatz an seine Frau, genannt Muschelkalk, in den Jahren 1920 bis 1934 aus Berlin schrieb, waren nicht für die Veröffentlichung gedacht. Sie sind durch glückliche Zufälle, abenteuerliche Umwege und nur als Kopien erhalten geblieben. Ringelnatz schreibt die Briefe nicht als Dichter, sondern als ein gebeutelter Abenteurer (als junger Mann war er Schiffsjunge und Matrose, wenn er nicht gerade arbeitslos war und sich mit allerlei Gelegenheitsjobs durchbringen mußte). In den frühen Zwanzigerjahren feiert er in der Münchner Bohème seine ersten Erfolge, er verbringt eine glückliche Zeit in Berlin, als reisender Artist trägt er seine Verse vor und muß aber stets sowohl um sein Überleben wie um Anerkennung ringen. 1933 beschließen die neuen Machthaber, daß er nicht mehr auftreten darf, 1934 stirbt Ringelnatz (der eigentlich Hans Bötticher hieß) völlig mittellos in Berlin.Er war ein melancholischer Humorist mit feinem Spürsinn für Skurriles. In einem der Briefe an Muschelkalk beschreibt er sich mit den Worten: "Ich bin mit einer schönen harten Sentimentalität und Traurigkeit gefüllt, die mein Wesen ausmachen."Oft ist von alltäglichen Dingen seiner Berliner Existenz die Rede, er bittet um frische Wäsche oder charakterisiert Kunsthändler und Theaterdirektoren. In der Hunger- und Inflationszeit bedankt er sich für Speck, Zucker, Seife, er berichtet über seine Auftritte und die Reaktionen des Publikums. Die Anreden sind ringelnatzsche Zärtlichkeiten - er nennt Muschelkalk "Du liebe einsame Laterne", "Du urgeliebter Wasserstiefel", "Ach Du Goldpudding".Ein Teil der hier veröffentlichten Briefe erschien 1963 unter dem Titel "Kunterbunte Nachrichten. Dreiundzwanzig Briefe aus Berlin", herausgegeben von Muschelkalk, als einer der ersten Drucke der Friedenauer Presse.Diesem Band folgt 2011 eine erweiterte Auswahl, wo notwendig wurden für die neue Ausgabe einige der nicht mehr bekannten Namen oder Bühnen erläutert.

Anbieter: Dodax
Stand: 27.02.2020
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Wohnungslos - arbeitslos - mittellos
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Die Entscheidung, die Untersuchung auf Männer zu beschränken, ist pragma tisch begründet (vgl. S. 32). 2 Auch im Randgruppenbericht der Bundesregierung von 1976 finden sich neben der "Scheu, einer geregelten Arbeit nachzugehen", weitere gängige Vorurteile wieder. Vgl. Klee 1979, S. Yl, Wickert/Helmes 1977, S. 105 f. 3 Heftig unterstützt vom Deutschen Städtetag, der Ende 1977 eine "Aktion saube res Stadtbild" startete. Vgl. Klee 1979, S. 78. 4 Im Vorfeld oder aber erst während des Dritten Reiches. Vgl. Klee 1979, S. 35, Die Situation der Nichtseßhaften in der Bundesrepublik (dpa-Meldung vom 03.05.1984) S. 14, Goschler 1983, S. 7. 5 Als kritische Auseinandersetzung mit dem Begriff "Nichtseßhaftigkeit" vgl. auch Albrecht 1985. 6 Im Sinne von Erwerbslosigkeit 7 Gerlach (1983) spricht in diesem Zusammenhang von einer Amerikanisierung des bundesdeutschen Arbeitsmarktes. 8 Die über Hunger als alltägliche Erfahrung bis zum Verlust der physischen Exi stenz reichen. Vgl. "Jeden Winter erfrieren draußen zehn Menschen". 9 In Nordrhein-Westfalen gehörte 1983 jeder dritte Nichtseßhafte zur Gruppe der 20- bis 25-jährigen (Die Situation der Nichtseßhaften in der Bundesrepublik, dpa-Meldung vom 03.05.1984, S. 4).

Anbieter: Dodax
Stand: 27.02.2020
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Kunterbunte Nachrichten
13,90 CHF *
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Die Briefe, die Ringelnatz an seine Frau, genannt Muschelkalk, in den Jahren 1920 bis 1934 aus Berlin schrieb, waren nicht für die Veröffentlichung gedacht. Sie sind durch glückliche Zufälle, abenteuerliche Umwege und nur als Kopien erhalten geblieben. Ringelnatz schreibt die Briefe nicht als Dichter, sondern als ein gebeutelter Abenteurer (als junger Mann war er Schiffsjunge und Matrose, wenn er nicht gerade arbeitslos war und sich mit allerlei Gelegenheitsjobs durchbringen musste). In den frühen Zwanzigerjahren feiert er in der Münchner Bohème seine ersten Erfolge, er verbringt eine glückliche Zeit in Berlin, als reisender Artist trägt er seine Verse vor und muss aber stets sowohl um sein Überleben wie um Anerkennung ringen. 1933 beschliessen die neuen Machthaber, dass er nicht mehr auftreten darf, 1934 stirbt Ringelnatz (der eigentlich Hans Bötticher hiess) völlig mittellos in Berlin. Er war ein melancholischer Humorist mit feinem Spürsinn für Skurriles. In einem der Briefe an Muschelkalk beschreibt er sich mit den Worten: »Ich bin mit einer schönen harten Sentimentalität und Traurigkeit gefüllt, die mein Wesen ausmachen.« Oft ist von alltäglichen Dingen seiner Berliner Existenz die Rede, er bittet um frische Wäsche oder charakterisiert Kunsthändler und Theaterdirektoren. In der Hunger- und Inflationszeit bedankt er sich für Speck, Zucker, Seife, er berichtet über seine Auftritte und die Reaktionen des Publikums. Die Anreden sind ringelnatzsche Zärtlichkeiten – er nennt Muschelkalk »Du liebe einsame Laterne«, »Du urgeliebter Wasserstiefel«, »Ach Du Goldpudding«. Ein Teil der hier veröffentlichten Briefe erschien 1963 unter dem Titel »Kunterbunte Nachrichten. Dreiundzwanzig Briefe aus Berlin«, herausgegeben von Muschelkalk, als einer der ersten Drucke der Friedenauer Presse. Diesem Band folgt 2011 eine erweiterte Auswahl, wo notwendig wurden für die neue Ausgabe einige der nicht mehr bekannten Namen oder Bühnen erläutert.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 27.02.2020
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Wohnungslos — arbeitslos — mittellos
105,00 CHF *
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Lebensläufe und aktuelle Sitation Nichtseßhafter

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Stand: 27.02.2020
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Lish, A: Vorbereitung auf das nächste Leben
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Die uigurische Kriegswaise Zou Lei hat es allein und mittellos bis in die USA geschafft. Illegal eingewandert und stets auf der Hut vor den Behörden, schlägt sie sich in New York mit Küchenjobs durch. Der Soldat Brad Skinner ist gerade zum dritten Mal aus dem Irak zurückgekehrt. Traumatisiert und arbeitslos begegnet er eines Tages Zou Lei, und eine Liebe zwischen Verzweiflung und Hoffnung beginnt. Auf der Suche nach Gemeinsamkeit und Halt durchstreifen sie die Stadt, treiben Fitness bis an den Rand der Erschöpfung. Doch inmitten der vielen Kulturen, der Heimatlosen und Überlebenskünstler, der Reichen und Armen, der Verrohung und Versöhnung braut sich ein Unheil zusammen, das sie für immer auseinander zu reissen droht. Atemlos begleitet der Leser im mal harten, mal weichen Wechsel von Licht und Schatten die Liebenden durch die Strassen New Yorks und wird sie nie mehr vergessen. Atticus Lish hat den grossen Roman über die verletzte Seele Amerikas geschrieben - eine Geschichte über Liebe und Krieg, über Urbanität und über das Leben an den Rändern der Gesellschaft.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 27.02.2020
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Vorbereitung auf das nächste Leben
16,00 CHF *
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Die uigurische Kriegswaise Zou Lei hat es allein und mittellos bis in die USA geschafft. Illegal eingewandert und stets auf der Hut vor den Behörden, schlägt sie sich in New York mit Küchenjobs durch. Der Soldat Brad Skinner ist gerade zum dritten Mal aus dem Irak zurückgekehrt. Traumatisiert und arbeitslos begegnet er eines Tages Zou Lei, und eine Liebe zwischen Verzweiflung und Hoffnung beginnt. Auf der Suche nach Gemeinsamkeit und Halt durchstreifen sie die Stadt, treiben Fitness bis an den Rand der Erschöpfung. Doch inmitten der vielen Kulturen, der Heimatlosen und Überlebenskünstler, der Reichen und Armen, der Verrohung und Versöhnung braut sich ein Unheil zusammen, das sie für immer auseinander zu reissen droht. Atemlos begleitet der Leser im mal harten, mal weichen Wechsel von Licht und Schatten die Liebenden durch die Strassen New Yorks und wird sie nie mehr vergessen. Atticus Lish hat den grossen Roman über die verletzte Seele Amerikas geschrieben - eine Geschichte über Liebe und Krieg, über Urbanität und über das Leben an den Rändern der Gesellschaft.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 27.02.2020
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Weggehen
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Mit dem Fall der Mauer arbeitslos geworden, beschliesst eine Familie mit ihren drei Kindern ihr Glück in Frankreich zu suchen und sich dort ein neues Leben aufzubauen. Sie kaufen ein Stück Land, zwischen Fluss und Wald gelegen, auf dem ein alter, baufälliger Ziegenstall steht. Bauen wollen sie, einen Garten anlegen, Ziegen halten und vom Käseverkauf leben. Doch dann entwickelt sich alles anders, als es gedacht war. Die Autorin findet sich nach einer Auseinandersetzung mit ihrem Mann mittellos mit ihren drei Kindern auf der Wiese wieder. Mit dem gesamten Geld, dem Auto und allen nützlichen Werkzeugen hat er das Weite gesucht. Er wird nicht mehr zurückkommen. Da sie niemanden weiss, der sie mit den Kindern aufnehmen würde, beginnt sie den vorhandenen Ziegenstall auszubauen. Die vergangenen Erlebnisse und die veränderte Situation, in der sie sich findet, lassen sie Fragen nach dem Sinn des Lebens, der Bedeutung von Gerechtigkeit, Liebe, Haben und Sein neu überdenken. Plötzlich erkennt sie, dass erst ihr plötzlicher Fall in die völlige Mittellosigkeit, ihre ureigenen Kräfte, ihre Kreativität und verborgene Fähigkeiten hervorgerufen hat. Auf 15 m2 wird sie die nächsten Jahre ohne Strom und Wasseranschluss mit ihrem jüngsten Kind verbringen, einen Garten anlegen und lernen in und mit der Natur zu leben. Sie waschen sich im nahen Fluss, kochen auf offenem Feuer und schlafen während des Sommers unter freiem Himmel. Überraschend erfährt sie, dass dieses Leben sie rundum glücklich macht. Das naturverbundene Leben verändert ihr Denken und Fühlen. Aus dem realistischen Sozialismus kommend und einem materiell abgesicherten Leben in der Stadt, lernt sie das Leben neu und gibt ihm andere Wertigkeiten. Sie findet zu sich selbst, muss sich aber auch mit ihren Ängsten auseinandersetzen, um sich letztlich davon befreien zu können. Bisher Verschüttetes und Verdrängtes tritt an die Oberfläche. Die fehlende Ablenkung durch Medien und die einsamen Abende lassen längst vergessene Erinnerungen zu. Langsam beginnt sie zu verstehen, dass sie nicht zufällig an diesen Ort gekommen ist. Er ist wie gemacht für ihre eigene Heilung. Ihre Hütte wird zu einer zweiten Gebärmutter für sie und ein neues Sein. Das schüttere Bauwerk erweist sich als geeignet, ihre in der Kindheit erlittenen Traumata durch die kriegsgeschädigten Eltern zu heilen. Sie versteht, niemandes Schicksal existiert unabhängig, wir alle sind eingebettet in die grossen gesellschaftlichen Zusammenhänge und in das Geschehen der Zeit. Die Vergangenheit wirkt durch uns hindurch, mit der Gegenwart sind wir verwoben. Unsere Verbundenheit macht sich dort geltend, wo wir Einfluss auf das Leben nehmen können, in der Gegenwart, die wiederum unsere Zukunft bestimmt. Und so finden Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zusammen.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 27.02.2020
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Wohnungslos — arbeitslos — mittellos
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Lebensläufe und aktuelle Sitation Nichtseßhafter

Anbieter: Thalia AT
Stand: 27.02.2020
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