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Das Gift der Väter
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Drei Jahre nach dem verlorenen Krieg kehrt ein junger Mann aus der Kriegsgefangenschaft zurück und bleibt bei dem Mädchen, das er zu Kriegszeiten kennen- und lieben gelernt hat. Bald schon muss das Paar heiraten, weil Nachwuchs unterwegs ist. Arbeitslos und ohne Zukunftsperspektive setzt der Vater noch vier weitere Kinder in die Welt. 1958 wird das Familienoberhaupt wieder Soldat, jetzt bei der Bundeswehr. Er schwört ein zweites Mal, dem Vaterland bedingungslos zu dienen. Untergebene und Familienangehörige werden wie willenlose Wesen behandelt, herumkommandieren gehört zum Alltag. Nur das jüngste, vom Vater am meisten geliebte Kind widersetzt sich seinem Drill und flüchtet schon früh in eigene Welten. Um der ständigen Kontrolle, der häuslichen Brutalität und den sexuellen Übergriffen zu entkommen, reißt die Jüngste mit einer Leidensgenossin aus und landet in Spanien/Torremolinos im Drogen- und Prostitutionsmilieu. Durch Interpol gesucht, gefunden und wieder daheim, wird sie zur Strafe vom Vater monatelang eingesperrt. Nach der Volljährigkeit findet sich das stets bevormundete Mädchen nur sehr schwer im eigenen Leben zurecht. Nach Abbrechen der Schule und zwei Ausbildungen gelingt ihr, Dank des fürsorglichen, großen Bruders, eine Ausbildung zur Hebamme. Doch trotz ansehnlichem Beruf bleibt die junge Frau orientierungslos, beziehungsunfähig und wechselt ständig die Wohnungen, bis ein wesentlich älterer Mann in ihr Leben tritt.

Anbieter: Dodax
Stand: 05.04.2020
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Interkulturelle Pädagogik - 'Asylwerber und Kri...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,0, Berufsbegleitende Fachhochschule für Sozialarbeit und Sozialmanagement in Wien, 4 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: 1 Einleitung Ich habe mich für das Thema 'Asylwerber und Kriminalität' entschieden, da ich im WS 05 und SS 06 gemeinsam mit Kollegen mein Projektpraktikum in der JA Korneuburg sowie mein Orientierungspraktikum WS 04 beim Verein Neustart - Haftentlassenenhilfe absolvierte. Auf Grund dessen wurde ich oft mit Migranten, Asylwerber im Zusammenhang mit Kriminalität konfrontiert. In unserer Gesellschaft werden jene Menschen oft in Verbindung mit Kriminalität gebracht. Ich möchte in dieser Arbeit für niemanden eingestehen oder bestimmte Personengruppen in Schutz nehmen, sondern mit Fakten und Erfahrungen versuchen jene Problematik objektiv anzusprechen und zu verdeutlichen. Unser Aufgabenbereich in der JA Korneuburg beinhaltete in erster Linie die Freizeitgestaltung von ca. 8 Insassen. Davon war die Hälfte der Insassen ausländischer Herkunft mit Nichtmuttersprache Deutsch. Es stellte von Anfang an eine grosse Herausforderung dar jene Klienten in die Gruppe zu integrieren. Die meisten verstanden Englisch oder ein wenig Deutsch. Wir entschieden uns für eine 'Aufteilung' der Klienten, wobei schliesslich jede/jeder von uns 2 Klienten zur Beobachtung hatte und auch dafür zuständig war das man ihnen alles übersetzte. Ich möchte in dieser Arbeit vor allem die Schwierigkeiten hervorheben, die in der Arbeit mit Klienten deutscher und nicht-deutscher Muttersprache entstehen können. Kulturelle Unterschiede sind somit ein grundlegendes Thema. Es kann dies in ausgeprägter positiver Form stattfinden aber natürlich auch negativ. Die Erfahrungen in der Justizanstalt zeigten in unserer Beobachtung eigentlich nur Positives, ich erklärte mir jene Situation dass keine rassistischen Probleme auftraten damit, dass sich die Klienten solidarisch zueinander fühlten. Denn jeder Einzelne hatte sein persönliches Schicksal zu bewältigen, sich einzugestehen vielleicht etwas Unrechtes getan zu haben und die Vorstellung darüber 'Was wird danach sein?', beschäftigte bestimmt alle. Vor allem jene denen die Abschiebung nach der Haft drohte. Sie sprachen nicht viel darüber, aber wenn war immer eine leichte Resignation zu bemerken. Weiters die Tatsache nicht zu wissen ob man in seiner Familie wieder willkommen ist, sich einzugestehen es in einem fremden Land nicht geschafft zu haben sich eine Existenz aufzubauen, ist für viele eine grosse Belastung. ' Wer in ein anderes Land und in eine andere Kultur auswandert, setzt sich mit seiner ganzen Identität aufs Spiel. Vieles von dem, was im bisherigen Leben gelernt wurde, wie Sprachen, Verhaltensweisen, Wertvorstellungen, zählt jetzt in der neuen Umgebung nicht mehr in gleicher Weise. Das routinierte und selbstverständliche alltägliche Handeln wird in Frage gestellt. Eingeübte Interaktionsmuster funktionieren nicht mehr; Rollenmuster sind nicht ohne weiteres übertragbar. Wer in seinem Heimatland einen sozial angesehenen Beruf ausübte und im Einwanderungsland arbeitslos ist oder einfache Anlerntätigkeiten ausübt, erlebt einen Statusverlust.'

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 05.04.2020
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Unvergessene Jahre
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Wenn die eigenen Leute das System zerschiessen, dann gerät die Republik ganz aus den Fugen. Dann ist das Ende nicht mehr weit.' Kurt: 'So pessimistisch sollst du das wiederum nicht sehen. Ich denke, dass die Sicherungsvorkehrung dem Schutz der Republik dienen soll.' Vater: 'Das siehst nur du so. Ich sehe es anders. Die Polit-Aristokratie hat das Volk ausgemolken bis zum letzten Strich und Faden. Das System mit einer guten Ideologie ist ausgehöhlt und am Ende. Der sozialistische Staat ist unter seiner schmarotzenden Obrigkeit verrottet. Die Menschen sind unzufrieden und fühlen sich betrogen. Sie haben vom Juni-Aufstand gelernt, bei dem Ulbricht im russischen T-34 sass und zusah, wie auf deutsche Arbeiter im Arbeiter- und Bauernstaat geschossen wurde. Das wollen die Menschen dieser Republik nicht noch einmal erleben. Deshalb verlassen sie diesen abgewirtschafteten Staat enttäuscht und verbittert, der längst in den Krämpfen der Agonie liegt. Die Menschen trauen dem ZK nichts Gutes zu und fürchten die Wiederholung des Ulbricht'schen Verrats.' Kurt: 'Du malst ja die Apokalypse an die Wand.' Vater: 'Ich male sie nicht an die Wand. Wir leben in der sozialistischen Apokalypse. Oder lebst du auf einem andern Stern?' Kurt: 'Die Präambel des Befehls lautet: Rettet die sozialistische Republik.' Vater: 'Ich habe dich für intelligenter gehalten. Wie willst du diese Republik retten, wenn du auf seine Menschen schiesst? Die Präambel ist nicht mehr als eine leere, abgedroschene und verlogene Floskel.' Kurt: 'Dann gibst du der Republik nur eine geringe Chance.' Vater: 'Ich gebe dieser abgewirtschafteten Republik überhaupt keine Chance. Sie ist am Ende und wie ich sagte, sie liegt in den letzten Krämpfen der Agonie.' Was war mit dem Aussteiger, zu dem sich der Königsberger Professor für Altsprachen und klassische Philosophie bekannte? Kurt Götz hat aus seinen Interviews die Lehre gezogen, dass alle vier Menschen im Grunde Aussteiger waren, obwohl sie alle auf einem guten bis hohen Bildungsstand waren. Alle vier waren existentiell abgerutscht. Beim Schauspieler Adam Kreutzfeld und dem Professor gingen hervorragende Berufe vorzeitig zugrunde oder vor die Hunde. Eine Gesellschaft im Zustand der Bildungsnot und Bildungsleere hätte allen Grund, diese herausragenden Persönlichkeiten zur Behandlung der Zivilisationsschwindsucht mit dem Bildungssiechtum zu konsultieren und sie als Lehrer in voller Kapazität zu gebrauchen. Aus dem Versagen, es nicht getan zu haben, was von der materiellen Verschüttung und der geistigen Erblindung vor der Bildungsnot mit der Interesselosigkeit, Gleichgültigkeit und Trägheit, leitete Kurt Götz die Feststellung ab, dass bei den vier Menschen das Aussteigen weder ein unüberlegter Trotzakt noch ein Nebenvorgang des grundlosen Widerspruchs, sondern und hauptsächlich der begründete Protestakt gegen die gesättigte Gesellschaft der vergänglichen und toten Haufenfülle war, die sie arbeitslos machte, weil die Gesellschaft die Grundwerte der Zivilisation und Kultur und ihre richtungweisenden Prinzipien von der abgerutschten Werte- und Prinzipienlosigkeit weder anvisierte noch erkannte noch unterschied oder aus dem dekadent bequemen Gewohnheitsphlegma mit den gesellschaftlich entarteten, virulenten und anderswie aufgesetzten vorteilheischenden Opportunismen nicht unterscheiden wollte. Klar war die weitere Ableitung, dass die Negativfolgen in ihrem Ausmass nicht abzuschätzen waren.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 05.04.2020
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Unvergessene Jahre
16,99 € *
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Wenn die eigenen Leute das System zerschießen, dann gerät die Republik ganz aus den Fugen. Dann ist das Ende nicht mehr weit.' Kurt: 'So pessimistisch sollst du das wiederum nicht sehen. Ich denke, dass die Sicherungsvorkehrung dem Schutz der Republik dienen soll.' Vater: 'Das siehst nur du so. Ich sehe es anders. Die Polit-Aristokratie hat das Volk ausgemolken bis zum letzten Strich und Faden. Das System mit einer guten Ideologie ist ausgehöhlt und am Ende. Der sozialistische Staat ist unter seiner schmarotzenden Obrigkeit verrottet. Die Menschen sind unzufrieden und fühlen sich betrogen. Sie haben vom Juni-Aufstand gelernt, bei dem Ulbricht im russischen T-34 saß und zusah, wie auf deutsche Arbeiter im Arbeiter- und Bauernstaat geschossen wurde. Das wollen die Menschen dieser Republik nicht noch einmal erleben. Deshalb verlassen sie diesen abgewirtschafteten Staat enttäuscht und verbittert, der längst in den Krämpfen der Agonie liegt. Die Menschen trauen dem ZK nichts Gutes zu und fürchten die Wiederholung des Ulbricht'schen Verrats.' Kurt: 'Du malst ja die Apokalypse an die Wand.' Vater: 'Ich male sie nicht an die Wand. Wir leben in der sozialistischen Apokalypse. Oder lebst du auf einem andern Stern?' Kurt: 'Die Präambel des Befehls lautet: Rettet die sozialistische Republik.' Vater: 'Ich habe dich für intelligenter gehalten. Wie willst du diese Republik retten, wenn du auf seine Menschen schießt? Die Präambel ist nicht mehr als eine leere, abgedroschene und verlogene Floskel.' Kurt: 'Dann gibst du der Republik nur eine geringe Chance.' Vater: 'Ich gebe dieser abgewirtschafteten Republik überhaupt keine Chance. Sie ist am Ende und wie ich sagte, sie liegt in den letzten Krämpfen der Agonie.' Was war mit dem Aussteiger, zu dem sich der Königsberger Professor für Altsprachen und klassische Philosophie bekannte? Kurt Götz hat aus seinen Interviews die Lehre gezogen, dass alle vier Menschen im Grunde Aussteiger waren, obwohl sie alle auf einem guten bis hohen Bildungsstand waren. Alle vier waren existentiell abgerutscht. Beim Schauspieler Adam Kreutzfeld und dem Professor gingen hervorragende Berufe vorzeitig zugrunde oder vor die Hunde. Eine Gesellschaft im Zustand der Bildungsnot und Bildungsleere hätte allen Grund, diese herausragenden Persönlichkeiten zur Behandlung der Zivilisationsschwindsucht mit dem Bildungssiechtum zu konsultieren und sie als Lehrer in voller Kapazität zu gebrauchen. Aus dem Versagen, es nicht getan zu haben, was von der materiellen Verschüttung und der geistigen Erblindung vor der Bildungsnot mit der Interesselosigkeit, Gleichgültigkeit und Trägheit, leitete Kurt Götz die Feststellung ab, dass bei den vier Menschen das Aussteigen weder ein unüberlegter Trotzakt noch ein Nebenvorgang des grundlosen Widerspruchs, sondern und hauptsächlich der begründete Protestakt gegen die gesättigte Gesellschaft der vergänglichen und toten Haufenfülle war, die sie arbeitslos machte, weil die Gesellschaft die Grundwerte der Zivilisation und Kultur und ihre richtungweisenden Prinzipien von der abgerutschten Werte- und Prinzipienlosigkeit weder anvisierte noch erkannte noch unterschied oder aus dem dekadent bequemen Gewohnheitsphlegma mit den gesellschaftlich entarteten, virulenten und anderswie aufgesetzten vorteilheischenden Opportunismen nicht unterscheiden wollte. Klar war die weitere Ableitung, dass die Negativfolgen in ihrem Ausmaß nicht abzuschätzen waren.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 05.04.2020
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Interkulturelle Pädagogik - 'Asylwerber und Kri...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,0, Berufsbegleitende Fachhochschule für Sozialarbeit und Sozialmanagement in Wien, 4 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: 1 Einleitung Ich habe mich für das Thema 'Asylwerber und Kriminalität' entschieden, da ich im WS 05 und SS 06 gemeinsam mit Kollegen mein Projektpraktikum in der JA Korneuburg sowie mein Orientierungspraktikum WS 04 beim Verein Neustart - Haftentlassenenhilfe absolvierte. Auf Grund dessen wurde ich oft mit Migranten, Asylwerber im Zusammenhang mit Kriminalität konfrontiert. In unserer Gesellschaft werden jene Menschen oft in Verbindung mit Kriminalität gebracht. Ich möchte in dieser Arbeit für niemanden eingestehen oder bestimmte Personengruppen in Schutz nehmen, sondern mit Fakten und Erfahrungen versuchen jene Problematik objektiv anzusprechen und zu verdeutlichen. Unser Aufgabenbereich in der JA Korneuburg beinhaltete in erster Linie die Freizeitgestaltung von ca. 8 Insassen. Davon war die Hälfte der Insassen ausländischer Herkunft mit Nichtmuttersprache Deutsch. Es stellte von Anfang an eine große Herausforderung dar jene Klienten in die Gruppe zu integrieren. Die meisten verstanden Englisch oder ein wenig Deutsch. Wir entschieden uns für eine 'Aufteilung' der Klienten, wobei schließlich jede/jeder von uns 2 Klienten zur Beobachtung hatte und auch dafür zuständig war das man ihnen alles übersetzte. Ich möchte in dieser Arbeit vor allem die Schwierigkeiten hervorheben, die in der Arbeit mit Klienten deutscher und nicht-deutscher Muttersprache entstehen können. Kulturelle Unterschiede sind somit ein grundlegendes Thema. Es kann dies in ausgeprägter positiver Form stattfinden aber natürlich auch negativ. Die Erfahrungen in der Justizanstalt zeigten in unserer Beobachtung eigentlich nur Positives, ich erklärte mir jene Situation dass keine rassistischen Probleme auftraten damit, dass sich die Klienten solidarisch zueinander fühlten. Denn jeder Einzelne hatte sein persönliches Schicksal zu bewältigen, sich einzugestehen vielleicht etwas Unrechtes getan zu haben und die Vorstellung darüber 'Was wird danach sein?', beschäftigte bestimmt alle. Vor allem jene denen die Abschiebung nach der Haft drohte. Sie sprachen nicht viel darüber, aber wenn war immer eine leichte Resignation zu bemerken. Weiters die Tatsache nicht zu wissen ob man in seiner Familie wieder willkommen ist, sich einzugestehen es in einem fremden Land nicht geschafft zu haben sich eine Existenz aufzubauen, ist für viele eine große Belastung. ' Wer in ein anderes Land und in eine andere Kultur auswandert, setzt sich mit seiner ganzen Identität aufs Spiel. Vieles von dem, was im bisherigen Leben gelernt wurde, wie Sprachen, Verhaltensweisen, Wertvorstellungen, zählt jetzt in der neuen Umgebung nicht mehr in gleicher Weise. Das routinierte und selbstverständliche alltägliche Handeln wird in Frage gestellt. Eingeübte Interaktionsmuster funktionieren nicht mehr; Rollenmuster sind nicht ohne weiteres übertragbar. Wer in seinem Heimatland einen sozial angesehenen Beruf ausübte und im Einwanderungsland arbeitslos ist oder einfache Anlerntätigkeiten ausübt, erlebt einen Statusverlust.'

Anbieter: Thalia AT
Stand: 05.04.2020
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