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Die Kreditgeldwirtschaft (eBook, PDF)
29,99 € *
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Das Buch stellt auf leicht verständliche und anschauliche Weise Irrtümer im Bereich der Geldtheorien dar und erläutert die fatalen Folgen geldtheoretischer Fehleinschätzungen und ordnungspolitischer Verstöße für Wirtschaft und Gesellschaft. Orientiert an der Konjunkturtheorie Friedrich A. von Hayeks erhält der Leser einen ebenso kompakten wie fundierten Überblick über das vielschichtige Thema Geld. Dabei werden aktuelle wirtschaftspolitische Themen aufgegriffen: Führt die Kreditwirtschaft zur Geldschwemme? Warum scheitert die ´´Mainstream-Ökonomie´´? Was sind die tatsächlichen Ursachen von Finanzkrisen und welche Lösungsmöglichkeiten gibt es? Kritisch und informativ arbeiten die Autoren aktuelle Fragen wie diese auf und analysieren auf der Basis klassisch-liberaler volkswirtschaftlicher Theorien die Konsequenzen hinsichtlich Staatsschulden, Geldschöpfung, Geldmenge, Zinsen, Inflation, Eurokrise, Wettbewerbsfähigkeit, Arbeitslosigkeit und Wachstum.

Anbieter: buecher.de
Stand: 06.09.2019
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Ein Grundeinkommen für alle? (eBook, ePUB)
12,99 € *
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Wer über die Zukunft des Sozialstaates nachdenkt, kommt an der Idee eines allgemeinen Grundeinkommens nicht vorbei. Danach würde jeder Bürger und jede Bürgerin, vom Arbeitslosen bis zur Topmanagerin, regelmäßig einen festen Betrag erhalten, der durch andere Einkommensarten aufgestockt werden kann. Heiß umstritten, aber keineswegs neu ist dieser Gedanke. Yannick Vanderborght und Philippe Van Parijs schildern knapp und eingängig die wichtigsten historischen Stationen der Idee sowie Versuche ihrer Umsetzung in verschiedenen Ländern. Sie diskutieren unterschiedliche Modelle zu Zahlungsweise, Höhe und Finanzierung eines Grundeinkommens und bieten einen Überblick über die Interessen sozialer Gruppen und politischer Parteien. In einem ausführlichen Nachwort geht Claus Offe auf die spezielle Situation in Deutschland ein. Für die aktuellen Debatten über die soziale Sicherung liefert der Band unverzichtbare Informationen und Argumente.

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Stand: 06.09.2019
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Ein Grundeinkommen für alle?
16,95 € *
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Wer über die Zukunft des Sozialstaates nachdenkt, kommt an der Idee eines allgemeinen Grundeinkommens nicht vorbei. Danach würde jeder Bürger und jede Bürgerin, vom Arbeitslosen bis zur Topmanagerin, regelmäßig einen festen Betrag erhalten, der durch andere Einkommensarten aufgestockt werden kann. Heiß umstritten, aber keineswegs neu ist dieser Gedanke. Yannick Vanderborght und Philippe Van Parijs schildern knapp und eingängig die wichtigsten historischen Stationen der Idee sowie Versuche ihrer Umsetzung in verschiedenen Ländern. Sie diskutieren unterschiedliche Modelle zu Zahlungsweise, Höhe und Finanzierung eines Grundeinkommens und bieten einen Überblick über die Interessen sozialer Gruppen und politischer Parteien. In einem ausführlichen Nachwort geht Claus Offe auf die spezielle Situation in Deutschland ein. Für die aktuellen Debatten über die soziale Sicherung liefert der Band unverzichtbare Informationen und Argumente.

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Stand: 06.09.2019
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Praxisbuch Buddhistische Psychotherapie
19,90 € *
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Dr. Matthias Ennenbach gibt vielfältige und sehr konkrete Erfahrungen wider, die er in langen Jahren der buddhistischen Psychotherapie-Praxis gesammelt hat.Anschaulich und gut nachvollziehbar wird aufgezeigt, wie Menschen ihre schmerzlichen Probleme mithilfe der Buddhistischen Psychotherapie überwinden konnten. Dafür bietet dieses Praxisbuch einen sehr weiten Überblick über eine große Vielfalt von Beschwerden: Ängste, Reizbarkeit, Depressionen, Trauer, Burnout, Süchte, Schmerzen, Schlafstörungen, psychosomatische Beschwerden, Essstörungen, spirituelle Krisen, Persönlichkeitsstörungen, Partnerschaftsprobleme, Ko-Abhängigkeiten, Mobbing, Traumatisierungen, Isolation, Verlust, Tod, Arbeitslosigkeit u.v.m.Es besteht hier die Möglichkeit, den therapeutischen Prozess innerhalb der Buddhistischen Psychotherapie Schritt für Schritt nachzuvollziehen. Damit ist dieses Praxisbuch sowohl ein Selbsthilfebuch als auch für Menschen in helfenden und heilenden Berufsgruppen geeignet.

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Stand: 06.09.2019
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Handbuch soziale Probleme
199,99 € *
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In den Sozialwissenschaften und in der Gesellschaft wächst das Interesse an der theoretischen und praktischen Bewältigung sozialer Probleme. Dennoch ist dieses Forschungsfeld innerhalb der Soziologie im Hinblick auf theoretische Hintergründe vernachlässigt worden. In diesem Handbuch wird das disparate Wissen über soziale Probleme gesammelt und systematisch zusammengefasst. Neben den zentralen Problemen moderner Gesellschaften Armut, Arbeitslosigkeit, Kriminalität, ethnische Konflikte und ethnische Diskriminierung, Frauendiskriminierung, Gewalt, Körperbehinderung, Alkohol- und Drogenkonsum, Alter und Altern u. a. behandelt das Handbuch auch die Entstehung und die sich wandelnden Bewertungen sozialer Probleme. Damit verbunden ist eine Analyse der Politik, Organisationen und Institutionen, die sich mit der Bearbeitung sozialer Probleme befassen. Darüber hinaus werden ausführlich die Probleme der empirischen Forschung dargestellt. Die Handbuch bündelt die Forschungen und Erkenntnisse der Soziologie sozialer Probleme und gibt damit nicht nur der interessierten Fachöffentlichkeit einen Überblick, sondern bietet gleichermaßen eine Orientierungshilfe für weitere Forschungen und eine Grundlage für die Lehre in den verschiedenen sozialwissenschaftlichen Studiengängen.

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Stand: 06.09.2019
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Lernkultur Kompetenzentwicklung aus kulturhisto...
35,00 € *
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Die vorliegende Studie entstand im Rahmen des vom Bundesbildungsministerium geförderten Forschungsprogramms ´´Lernkultur Kompetenzentwicklung´´. Nach einer knappen Darstellung der Grundpositionen der von Vygotskij, Luria und Leont´ev begründeten Kulturhistorischen Schule wird die kulturhistorische Tätigkeitstheorie ausführlich dargestellt. Zahlreiche in der deutsch- und englischsprachigen Literatur nicht oder kaum bekannte Arbeiten der russischen Schüler und Nachfolger Vygotskijs et al. sowie Interviews mit einigen von ihnen wurden ausgewertet. Die im deutschen Sprachraum ungenügend bekannte englischsprachige Literatur zum Thema fand ebenfalls breite Aufmerksamkeit. Es wird ein differenzierter und instruktiver Überblick über die Entwicklung, die Leistungsfähigkeit, die aktuellen Probleme dieser Theorie sowie Anwendungen auf das Lernen Erwachsener im Arbeitsprozess vorgelegt. Joachim Lompscher (Diplom in Pädagogik und Psychologie Moskau 1955, Dr. paed. Leningrad 1958, Dr. sc. paed. Leipzig 1970) hat sich als Professor für Pädagogische Psychologie an der Akademie der Pädagogischen Wissenschaften der DDR vor allem mit der Lerntätigkeit und ihrer Ausbildung im Unterricht z. T. in Kooperation mit sowjetischen Fachkollegen sowie mit theoretischen und methodologischen Problemen der Pädagogischen Psychologie im Kontext der kulturhistorischen Tätigkeitstheorie beschäftigt. Nach der Liquidierung der APW 1990 arbeitslos, erhielt er 1993 eine Professur für Psychologische Didaktik an der Universität Potsdam, wo er an der Ausarbeitung und Realisierung des Potsdamer Modells der Lehrerbildung mitwirkte. Im Ruhestand seit 1997 setzt er seine Arbeit zur Förderung und Bekanntmachung der kulturhistorischen Theorie vorrangig im Rahmen der ICHS-Schriftenreihe und einer gleichnamigen Website fort.

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Stand: 06.09.2019
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Sozialgesetzbuch III
128,00 € *
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Kaum ein Bereich der Sozialgesetzgebung unterliegt vergleichbar tiefgehenden und umfassenden Reformen wie das SGB III. Geschuldet ist dies u.a. der Suche nach angemessenen Förderkonzepten als Reaktion auf gesellschaftliche Veränderungen, z.B. durch Flüchtlingsströme, aber auch den Folgewirkungen neuer sozialrechtlicher Regelungskonzepte im Schwerbehinderten- und Pflegerecht. Die Neuauflage des LPK-SGB III verschafft Klarheit und Überblick angesichts der z.T. äußerst detailreichen und daher unübersichtlichen Normentwicklungen. Die Kommentierung berücksichtigt die Fülle der Gesetzesänderungen, u.a.: Arbeitslosenversicherungsschutz- und Weiterbildungsstärkungsgesetz (AWStG) 9. SGB II-Änderungsgesetz (Rechtsvereinfachung) Bundesteilhabegesetz (BTHG) Asylverfahrensbeschleunigungsgesetz Pflegeberufereformgesetz Gesetz zur Verlängerung befristeter Regelungen im Arbeitsförderungsrecht und zur Umsetzung der RL (EU) 2016/2102 über den barrierefreien Zugang zu den Websites und mobilen Anwendungen öffentlicher Stellen Familiennachzugsneuregelungsgesetz RV-Leistungsverbesserungs- und -Stabilisierungsgesetz Teilhabechancengesetz Qualifizierungschancengesetz Die durch den Entwurf des Zweiten Datenschutz-Anpassungs- und Umsetzungsgesetzes EU vorgesehenen Änderungen sind ebenfalls bereits berücksichtigt. Auf aktuellem Stand ist zudem die neue und umfangreiche Rechtsprechung eingearbeitet, so die Entscheidung des EuGH zum Schutz der Arbeitnehmer bei Zahlungsunfähigkeit ihres Arbeitgebers oder die Urteile des BSG etwa zur Sperrzeit wegen fehlenden Nachweises von Eigenbemühungen sowie zum Ruhen des Arbeitslosengeldanspruchs bei Abfindungen. Indem der LPK-SGB III Systematik und Normzweck der Vorschriften sowie die dazu ergangene Rechtsprechung auswertet, ermöglicht er eine am gegenwärtigen Stand orientierte Beratung. Nicht gerechtfertigten Forderungen an Arbeitslose wird mit verfassungsrechtlichen Argumenten begegnet, konkrete Ansprüche werden durch zweckmäßige Rechtsgestaltungsvorschläge optimiert. Besonders praxisnah Der Kommentar arbeitet sauber und leicht auffindbar die aktuellen Schnittstellen zum SGB II und die europäischen Einflüsse, gerade durch die Rechtsprechung des EuGH, heraus. Der LPK-SGB III ist damit der grundlegende Kommentar für Ausbildung und Praxis. Die Autorinnen und Autoren sind ausgewiesene Experten im Bereich der Arbeitsförderung aus Justiz, Anwaltschaft, Lehre sowie der BA: Jun.-Prof. Dr. Minou Banafsche, Universität Kassel Walter Böttiger, Richter am Landessozialgericht, Stuttgart Dr. Petra Cormann, Richterin am Landessozialgericht, Mainz Sandra Ewig, Richterin am Sozialgericht, Stuttgart Werner Guldan , Hochschule der Bundesagentur für Arbeit, Mannheim Prof. Dr. Yasemin Körtek, Hochschule der Bundesagentur für Arbeit, Mannheim, Rechtsanwältin und Fachanwältin für Sozialrecht, Bayreuth Peter-Bernd Lüdtke, Richter am Bundessozialgericht i.R. Prof. Dr. Alexandra-Isabel Reidel, Hochschule der Bundesagentur für Arbeit, Mannheim Prof. Dr. Hans-Joachim Reinhard, Hochschule Fulda Prof. Dr. Torsten Schaumberg, Hochschule Nordhausen Markus Schön, Beigeordneter für Bildung, Jugend, Sport, Migration und Integration der Stadt Krefeld Kristin Steinecke, LL.M. oec., Richterin am Sozialgericht, Stuttgart Prof. Dr. Jürgen Winkler, Katholische Hochschule Freiburg

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Stand: 06.09.2019
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e-Beats am Drumset
24,90 € *
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Tiefgreifende Veränderungen und Neuerungen stoßen häufig auf Misstrauen und Ablehnung. Sie sorgen für Irritation, weil sie den Gang des Gewohnten stören. Dieses Verhaltensmuster trifft auch auf die Entwicklungsgeschichte der E-Beats, der elektronischen und programmierten Beats zu. Der frühe elektrifizierte Rhythmus von Stockhausen & Co. fristet noch ein unbekümmertes Schattendasein in der ernsten Musik. Auch die Rhythmusbegleitfunktion der Heimorgel wird eher belächelt als wertgeschätzt. Als sich jedoch zu Beginn der 1980er Jahre der Drumcomputer im Pop Business etabliert hat, wird der programmierte Groove von vielen Schlagzeugern als potentielle Bedrohung der eigenen musikalischen Existenz gesehen. Sie fürchten, dass der elektronische Konkurrent den ´´echten´´ Trommler arbeitslos machen könnte. Aus heutiger Sicht jedoch beginnt mit der professionellen Nutzung der Beatboxen und Rhythmus-Synthesizer die vielleicht wichtigste Phase in der Geschichte der populären Musik: eine prägende Neuerung des rhythmischen Ausdrucks. Zu vertrauten akustischen Schlagzeugklangwelten gesellen sich neuartige elektronische Klänge und Geräusche. Spieltechnische Grenzen eines ´´echten´´ Drummers werden überwunden, sie existieren beim Programmieren nicht mehr. Und so geben das erweiterte perkussive Soundspektrum und die neue rhythmische Freiheit maßgebliche Impulse für die Entstehung neuer Musikstile. Der Arbeitsbereich des kreativen Drummers wird folglich nicht verkleinert, sondern um den Berufszweig Drum-Programmer erweitert. Die Gemeinde der ´´Rhythmus-Architekten´´ wächst kräftig, denn durch die im Laufe der Zeit erschwinglicher werdenden Produktionsmittel ist das Drum-Programming längst nicht mehr nur Schlagzeugern vorbehalten. Gerade Laien beleben, aufgrund eines unbelasteten oder verspielten Zugangs, das Musikgeschehen mit frischen, oftmals stilbildenden Beats. E-Beats am Drum Set In diesem Buch dreht sich alles um die rhythmische Ästhetik der DJ- und Dancefloor-Kultur. Es ist die Summe meiner Erfahrungen als Drummer unterschiedlichster elektronischer Genres. Mein Ausgangspunkt war, klangliche und rhythmische Klischees elektronischer Beats auf dem akustischen Drum Set zu realisieren. Das heißt konkret: . Grooves zu spielen, die ursprünglich programmiert waren. . Klänge von Rhythmusmaschinen, Sample CDs und Effektgeräte am Naturset zu imitieren. . Studiotechnische Kunstgriffe wie ´´Fades´´ oder ´´Mutes´´ in das eigene Spiel integrieren. Durch ständiges ´´Tüfteln´´ am eigenen Sound gelang es mir im Laufe der Zeit, einen Teil der typischen E-Sounds akustisch umzusetzen. Zudem wuchs mein Interesse an einer ´´elektronischen Umgebung´´. Ich suchte nach einer homogenen Einbettung verschiedener Zuspielmedien wie Sampler, Sequenzer, Computer, und bemühte mich um die Integration von live gespielten ´´Electronics´´ (E-Drums, Effektgeräte). Diese Erfahrungen und das dazu nötige Wissen möchte ich gerne mit euch teilen und hoffe, damit auch euerem Spiel neue Impulse zu geben. E-Beats wendet sich an Drummer, Arrangeure, Komponisten und alle Musiker die sich Neuem nicht verschließen. Es ist nicht notwendig, das Buch chronologisch durchzuarbeiten. Such dir die Themen aus, die dich interessieren. Hier ist ein kurzer Überblick, was dich erwartet: . Ich beginne mit einem kurzen historischen Rückblick auf die maßgeblichen Produktionsmittel und ihren stilbildenden Einfluss. Im Detail werden das Instrumenten-Konzept sowie die Spezialitäten von Sampler und Rhythmusmaschine, E-Drum und Plattenspieler, Tonstudio und PC unter die Lupe genommen. . Die Klangbeispiele auf der beigelegten CD sowie über 270 Plattentipps runden die Theorie ab und schärfen ein klangbewusstes Zuhörvermögen.

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Stand: 06.09.2019
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Various - Liedermacher in Deutschland - Vol.1, ...
39,95 €
Reduziert
35,95 € *
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3-CD im luxuriösen 8-seitigen Digipac mit 128-seitigem Booklet, Spieldauer: 3h 50min. CD Für wen wir singen Liedermacher in Deutschland Liedermacher sind keine Sache der Vergangenheit. Auch wenn das Lied, vor allem das politische Lied, in Deutschland schon oft totgesagt wurde. Doch allein ein Blick in die monatlich erscheinende ´Liederbestenliste´ zeigt, wie bunt und lebendig die Szene der Musikerinnen und Musiker in diesem Land ist, die ´deutsch´ singen: Lieder mit kritischen, nachdenkenswerten Texten und einer Musik, die sich nicht unbedingt an eingefahrene Hörgewohnheiten anlehnt. Das kann in viele Stilrichtungen gehen: ob klassisches Chanson, Folk, Pop, Blues, Rock, Jazz oder Rap. Sie alle stehen in einer langen Tradition, die man bis zu den Troubadouren im Mittelalter verfolgen könnte. Ganz so weit reicht die Sammlung ´Für wen ich singe – Liedermacher in Deutschland´ zeitlich natürlich nicht zurück. Dafür bietet das auf 12 CDs angelegte Projekt in dieser Form erstmalig einen Überblick über die jüngste Geschichte der Liedermacher in Deutschland-West und Deutschland-Ost von Anfang der sechziger bis in die achtziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts hinein. Traditionen, neue Lieder und Deutschfolk Dabei geht es zunächst um die Wiederentdeckung der deutschen Liedtraditionen. Hein &, Oss Kröher und Peter Rohland waren es, die sich schon lange vor der neuen Volksliedbewegung, u. a. in der Bündischen Jugend, um das demokratische Lied bemüht hatten. Zu den Stimmen, die dann in den frühen sechziger Jahren, inspiriert vor allem von Künstlern in Frankreich oder in den USA, nach eigenen Ausdrucksformen suchten, gehörten viele heute bekannte Namen wie u. a. Franz Josef Degenhardt, Reinhard Mey, Walter Mossmann, Christof Stählin, Dieter Süverkrüp und Hannes Wader. Ein erstes wichtiges Forum waren für sie und viele weitere Interpreten eines neuen deutschen Liedes die Festivals auf der Burg Waldeck zwischen 1964 und 1969. Wenig später wurde das deutsche Folkrevival eingeläutet, u. a. mit Fiedel Michel, Liederjan und Zupfgeigenhansel. Sie wollten das Volkslied nicht als museale Tradition pflegen, sondern einen neuen demokratischen Liedtyp schaffen. Rote Lieder, Dialektsongs und neue Poeten Die siebziger Jahre brachten politisch hochbewegte Zeiten. Liedermacher kommentierten Notstandsgesetze, Berufsverbote, Arbeitslosigkeit, Vietnamkrieg, Atomrüstung und Atomkraftwerke. Neben vielen Künstlern aus der Waldeck-Ära etablierten sich auf diese Weise neue Namen im politischen Tagesgeschehen – darunter das Liedkabarett Floh de Cologne, Ekkes Frank oder Lerryn alias Dieter Dehm. Das Folkrevival führte auch zu einer breiten Beschäftigung mit Dialekten. Viele Liedermacher entdeckten die Mundarten ihrer Heimatregionen als verschüttete Traditionen wieder. So in Bayern die Biermösl Blosn. In Stuttgart stimmte Wolle Kriwanek den schwäbischen Blues an. Am Niederrhein machte sich Günter Gall um Sprach- und Liedgutpflege verdient, im plattdeutschen Raum waren es Hannes Wader und Helmut Debus und im ´Kohlenpott´ Frank Baier. Nicht zu vergessen die vielen anderen Liedermacher und Poeten, die zwischen Mitte der siebziger und den frühen achtziger Jahren die Szene prägten wie Bernies Autobahn Band, Ina Deter, Joana oder Konstantin Wecker. Lied und Chanson in der DDR Dann sind da Lied und Chanson in der DDR – zwar ernst genommen und gefördert, als kritische Lieder aber beargwöhnt und als oppositionelle unterdrückt. Künstler wie Hanns Eisler, Ernst Busch und Gisela May führten die Tradition des politischen Songs und Chansons aus den zwanziger, dreißiger Jahren weiter. Wolf Biermann knüpfte daran Anfang der sechziger Jahre an, wurde zum Kritiker des bürokratischen Sozialismus und erhielt Auftritts- und Publikationsverbot. Zur gleichen Zeit entstanden so genannte Hootenanny-Klubs, in denen Perry Friedman, Hartmut König, Bettina Wegner und andere auftraten. Unter verstärktem staatlichem Einfluß entwickelte sich daraus die FDJ-Singebewegung mit zeitweise 4.000 Klubs, darunter der Oktoberklub und die Songgruppe der TU Dresden. In Abgrenzung von den Singeklubs entstanden Mitte der siebziger Jahre Liedertheater wie Karls Enkel und Schicht sowie Folkloregruppen wie Folkländer und Wacholder. In den 80er Jahren artikulierten Gerhard Gundermann, Stephan Krawczyk, Hans-Eckardt Wenzel und andere Liedermacher die Differenz zwischen proklamierter Ideologie und Realität und trugen so zum kritischen Diskurs in der DDR bei. Liedszene Österreich und Schweiz Nicht zu

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Stand: 16.04.2019
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