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Karin Brandauers Film basiert auf der berühmten soziologischen Studie „Die Arbeitslosen von Marienthal“. Wie „Teilnehmer an einer Expedition ins Unbekannte“ fühlen sich 1932 die jungen Wissenschaftler beim Verlassen des Psychologischen Instituts der Wiener Universität, als sie nach Weissenberg, einem Industriedorf, aufbrechen. Sie sind voller Begeisterung für die Wissenschaft. Sie vertrauen auf ihre Objektivität. Sie glauben an ihre Funktion bei der Verbesserung der Welt. In Weissenberg ist die Textilfabrik in Konkurs gegangen. Sie war der wichtigste Arbeitgeber. Die Lebenssituation der arbeitslos Gewordenen verändert sich. Gewissenhaft notieren die Sozialforscher das Verhalten der Menschen. Doch vor Ort sehen sie sich weniger erkenntnistheoretischen Deduktionen als sozialen Problemen gegenüber. Die Solidarität unter den Arbeitslosen zerbricht, als Arbeitskräfte zum Abbruch der Fabrik gesucht werden, die Wissenschaftler verlassen ihre Objektivität. Es ist der Versuch, gleichzeitig zu beobachten und zu helfen, doch das Ergebnis ist fraglich. Immer mehr greift völkischer Geist auf das kleine Dorf über.

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Stand: 18.01.2020
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Macht Arbeitslosigkeit krank? Auswirkungen von ...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Soziologie - Arbeit, Beruf, Ausbildung, Organisation, Note: 1,7, Johannes Gutenberg-Universität Mainz, 13 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Seit über fünfzehn Jahren hält sich der Trend, dass immer mehr Menschen arbeitslos werden. An der Grafik lässt sich erkennen, dass auch eine verbesserte konjunkturelle Lage keinen wirklichen Rückgang der Arbeitslosenzahlen verzeichnen lässt. Waren im Jahr 1993 'nur' 3.419.000 Deutsche arbeitslos, so waren es genau zehn Jahre spät fast eine Million mehr, nämlich rund 4.376.000 Menschen. Selbst diejenigen, die glaubten, ihr Arbeitsplatz sei sicher, wurden durch die schlechte Konjunktur eines Besseren belehrt. In den Industrienationen wird die Arbeitslosigkeit immer mehr zu einem Problem. Die voranschreitende Automatisierung, die in vielen Bereichen der Wirtschaft, aber mittlerweile auch der Dienstleistungen Einzug gehalten hat, hat viele Arbeitsplätze gekostet. Zudem produzieren nur noch die wenigsten Unternehmen in Deutschland bzw. in Europa, weil die Kosten im Vergleich mit Billiglohnländern einfach zu hoch sind. Aber was bedeutet es eigentlich 'arbeitlos' zu sein? Im 16 SGB III findet sich folgende Definition: '(1) Arbeitslose sind Personen, die wie beim Anspruch auf Arbeitslosengeld 1. vorübergehend nicht in einem Beschäftigungsverhältnis stehen, 2. eine versicherungspflichtige Beschäftigung suchen und dabei den Vermittlungsbemühungen der Agentur für Arbeit zur Verfügung stehen und 3. sich bei der Agentur für Arbeit arbeitslos gemeldet haben'. In der vorliegenden Hausarbeit beschäftige ich allerdings nicht mit dem Phänomen der Arbeitslosigkeit an sich, sondern mit ihren Folgen. Dass Menschen, die ihre Arbeitsstelle verlieren, auch ihren Platz in der Gesellschaft einbüssen, sich selbst isolieren oder sich an den Rand gedrängt fühlen, scheint sehr offensichtlich. Aber, dass die Arbeitslosigkeit auch wirklich riskante gesundheitliche Schädigungen hervorrufen kann, ist weitestgehend unbekannt. Die ersten beiden Kapitel beschäftigen sich mit den bisherigen Ergebnissen, die die Forschung im Bezug auf Arbeitslosigkeit und deren Folgen seit der Marienthal-Studie hervor gebracht hat. Das nächste Kapitel beschreibt die individuelle Betroffenheit von Arbeitslosigkeit sowohl auf physischer als auch auf psychischer Ebene. Im Fazit fasse ich die gesammelten Ergebnisse zusammen und gebe einen kurzen Ausblick.

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'Die Arbeitslosen von Marienthal' aus familiens...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Pädagogik - Pädagogische Soziologie, Note: 2, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (Institut für Pädagogik), Veranstaltung: Einführung in die Familiensoziologie, 2 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Ort Marienthal in Österreich entstand im Zuge der Industriellen Revolution als Arbeitersiedlung für eine neu gegründete Spinnerei.1 Mit der Schliessung der Fabrik während der Weltwirtschaftskrise verlieren die Bewohner zugleich ihre Lebensgrundlage. Als Marie Jahoda, Paul Lazarsfeld und Hans Zeisel den Ort 1933 zum Anlass einer soziographischen Studie nehmen, treffen sie auf eine weitgehend isolierte Gemeinschaft, deren Mitglieder zu über 75% arbeitslos sind.2 'Die Arbeitslosen von Marienthal' beschreibt also die Auswirkungen ausgeprägter Massenarbeitslosigkeit gepaart mit kaum entwickelten Sozialsystemen und unter nahezu vollständigem Ausschluss äusserer Faktoren. Ziel dieser Arbeit ist es die Ergebnisse dieser Studie insbesondere auf ihre Bedeutung für Familie auch in der Gegenwart hin zu untersuchen. Dazu werden in einem ersten Schritt die in Marienthal gemachten Beobachtungen, zwecks besserer Bearbeitbarkeit, nach ihren ökonomischen, psychologischen und sozialen Dimension kategorisiert und noch einmal kurz zusammengefasst. Dem schliesst sich eine Analyse der für Familie bedeutsamen Aspekte unter Verwendung verschiedener soziologischer Theorien an. In einem dritten und letzten Schritt wird dann der Versuch unternommen die so gewonnenen Erkenntnisse über die Auswirkungen von Arbeitslosigkeit auf die Gegenwart zu übertragen. 1 Vgl. Jahoda, Marie/Lazarsfeld, Paul F./Zeisel, Hans: Die Arbeitslosen von Marienthal, Frankfurt (a.M.) 1975, S.32ff. 2 Vgl. ebd., S. 39.

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