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Arbeitslosigkeit und psychische Gesundheit. Macht Arbeitslosigkeit krank?: Nils Wendel

Anbieter: Hugendubel.de
Stand: 23.04.2018
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Arbeitslosigkeit und psychische Gesundheit. Macht Arbeitslosigkeit krank?:Akademische Schriftenreihe. 1. Auflage Nils Wendel

Anbieter: Hugendubel.de
Stand: 25.03.2018
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Finanzwirtschaftliches Risikomanagement: Eine k...
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Textprobe: Kapitel 3.2, Kreditrisiken: Das Bonitäts- bzw. Ausfallrisiko liegt in der Gefahr eines vollständigen oder teilweisen Ausfalls der in einem Kreditvertrag oder einer Anleihe stipulierten Zins- und Tilgungszahlungen zum Fälligkeitszeitpunkt oder jedem anderen späteren Zeitpunkt. Dieses Risiko wird auch als Vorleistungsrisiko bezeichnet. Soweit außerbilanzielle Risiken in Form von Swaps, Futures oder Optionen abgeschlossen werden, entsteht ein Ausfallrisiko, falls der Verpflichtete des Termingeschäfts nicht liefert und in der Zukunft eine Deckung offener Positionen zu evtl. höheren Wiederbeschaffungskosten vorgenommen werden muss. Andere Ausfallereignisse sind die Zurückweisung von Verbindlichkeiten, eine aus Gläubigersicht unvorteilhafte Umstrukturierung von Schulden, die frühzeitige Inanspruchnahme oder der Ausfall von Zeichner-Verpflichtungen, wie z.B. Bürgschaften oder Garantien, und die Erklärung von (Privat)Insolvenzen oder Moratorien. Ein Moratorium ? also die vollständige oder teilweise Abwertung der Schulden eines öffentlichen Schuldners ? stellt einen Spezialfall des Ausfallrisikos dar, da bei diesem das eigentliche Ausfallrisiko mit dem sog. ?Länderrisiko? zusammenfällt. Im engeren Sinne bezeichnet das Länderrisiko die Gefahr, dass eine Forderung aufgrund politischer Willensbildungsprozesse oder einer mangelnden inneren bzw. sozialen Ordnung nicht ordnungsgemäß bedient wird (politisches Länderrisiko). Im weiteren Sinne spricht man vom (wirtschaftlichen) Länderrisiko, wenn aufgrund unzureichender Deviseneinnahmen/-reserven oder Kreditaufnahmemöglichkeiten nicht genügend benötigte bzw. konvertierbare Währung beschafft werden kann. Da das Länderrisiko die Bonität der ausländischen Kreditnehmer überlagert, sind Bonitätsabschläge auf den Kreditnehmer anzusetzen, soweit seine eigene Bonität besser als die seines Landes ist. Soweit (Privat-) Kundenkredite betroffen sind, liegt es im Ermessen der Kreditinstitute, zu entscheiden, ab welchem Level ein Kredit ausfällt. Das Ausbleiben einer einzigen Zahlung eines hypothekarisch gesicherten Wertpapiers (Mortgage) wurde so z.B. für gewöhnlich noch nicht als Ausfallereignis angesehen. Ausfallereignisse sind abhängig von dem Rückzahlungsrang, den anzuwendenden Insolvenzordnungen und der Qualität der Kreditnehmer. Letztere spielt bei der Bemessung der Risiken aus Kreditspannen (Credit spreads) eine wichtige Rolle: Vergrößert sich bei Unternehmen aufgrund der Veröffentlichung schlechterer Erlöszahlen und einer Abwertung im Kreditrating die Wahrscheinlichkeit eines Ausfalls, so führt dies dazu, dass die Preise der Anleihen dieses Unternehmens fallen. Entsprechendes gilt, wenn Privatpersonen arbeitslos werden. Exogen vorgegebene Veränderungen makroökonomischer Faktoren, wie z.B. die Wirtschaftszyklen, Geldpolitik oder die Arbeitslosenquote wirken sich sowohl auf die Häufigkeit als auch auf das Ausmaß von Kreditrisiken aus. Insofern können Kreditrisiken voneinander abhängig sein. Fällt zudem z.B. auf lokaler Ebene eine Bank aus, kann dies negative Signale bezüglich der Werthaltigkeit des Vermögens eines ähnlichen Wettbewerbers auslösen. Umgekehrt kann das Verschwinden eines Unternehmens vom Markt die Erlöse und damit die Kreditqualität der überlebenden Wettbewerber verbessern. Man spricht in diesem Zusammenhang von ?infektiösen Ausfällen?. Ein spezieller Aspekt des Ausfallrisikos stellt ein Risiko dar, das im Zusammenhang mit dem Abwicklungsprozess von Transaktionen aufkommt (Settlement-Risiko): Leistet ein Kontrahent und schlägt die Gegenzahlung fehl, so löst dies ? unabhängig von den wirtschaftlichen Vorteilen der ursprünglichen Transaktion ? einen Verlust im Sinne des Kreditrisikos aus. Es kann zu solchen Störungen kommen, wenn z.B. für einen Handel keine Clearing-Stelle existiert bzw. das Zahlungssystem einer ausländischen Börse aufgrund der Zeitverschiebung noch nicht geöffnet hat, so dass z.B. offene Devisenpositionen nicht beglichen werden können (Herstatt-Risiko). Leistet ein Kontrahent ?lediglich? zu spät, bewirkt dies beim Gläubiger den Verlust von Anlagemöglichkeiten. Erzielen bereitgestellte Sicherheiten im Verwertungsfall nicht den Verkehrswert, wird der erwartete Forderungsausfall dadurch erhöht. Das Ausmaß des sog. ?Erfüllungsrisikos? hängt folglich von den vereinbarten Abwicklungsmodalitäten ab und beinhaltet somit auch Elemente der Liquidität, des Marktes, der Reputation und des leistungswirtschaftlichen Bereichs. 3.3, Das Liquiditätsrisiko:

Anbieter: buecher.de
Stand: 05.04.2018
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